CAO Atelier Stoffe

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Willkommen bei CAO Atelier Stoffe

eine Auswahl unserer selbsterstellten Stoffmuster

 

Designer Cloque Strickstoffe Collection aus eigenem Atelier.

Florale grafische und Ethno Dessins vorwiegend Naturmaterialien.

Schadstoff gepr√ľfte Garne nach √ĖKO-TEX Standart 100 in Deutschland gestrickt und ausger√ľstet.

Waschmaschinenecht und b√ľgelfrei.

 

 

Cloqué

Cloqu√© geh√∂rt zu den Kreppgewebe und wird auch als "Blasenkrepp" bezeichnet, da das f√ľr Kreppgewebe typische verworfene Aussehen durch Blasenbildung der Oberfl√§che erreicht wird. Es besteht aus zwei √ľbereinanderliegenden Gewebelagen, welche unterschiedlich gespannt sind. Durch diese Blasenbildung erzielt man eine reliefartige Oberfl√§che.

[node:title] In der Ausr√ľstung ziehen sich durch die Nassbehandlung die Kreppgarne des Georgette - artigen Untergewebes zusammen, werden k√ľrzer und w√∂lben das meist taftartige Obergewebe blasenartig hoch. Das dadurch entstehende Relief ist permanent.

Das Wort kommt aus dem Französischen cloqué = Brandblase, eine Blase bildend.

Zeitungartikel vom 1. September 2007

MAULBURG. Die Textildesignerin und K√ľnstlerin Carmen A. Obermeier aus H√∂llstein schreibt eine neue Geschichte der Textilindustrie im Wiesental. Sie entwirft exklusive Stoffe und l√§sst sie in Eigenregie produzieren. Jedes Dessin basiert auf einem Gem√§lde der K√ľnstlerin und ist dadurch urheberrechtlich gesch√ľtzt. Die Herstellung ihrer Cloqu√© -Stoffe erfordert au√üergew√∂hnliches K√∂nnen und ben√∂tigt komplizierte Spezialmaschinen. Konkurrenz aus Niedriglohnl√§ndern muss sie nicht f√ľrchten. Sogar im Inland sind die Lieferanten daf√ľr rar.

Die F√ľnfzigj√§hrige hat nach eigenen Worten eine ‚Äě einmalige Chance‚Äú ergriffen, als sie sich 2004 zur Selbstst√§ndigkeit entschloss, um die bisher von der Firma Seibanit betriebene Cloqu√©-Stoffproduktion weiterzuf√ľhren. Dabei sei ihr ihre solide Ausbildung bei der Firma KBC zur Musterzeichnerin zu Gute gekommen, sagt sie, zu der auch der Besuch einer Webschule in Sindelfingen geh√∂rte. Seit 2002 hatte Carmen Obermeier bei Berger Seibanit den Werksverkauf geleitet und als Textildesignerin gearbeitet.

Jede Frau muss ins Schw√§rmen geraten angesichts der traumhaft sch√∂nen CAO (Carmen A. Obermeier)-Stoffkollektion, die auf gro√üen Rollen im alten Werksverkaufsgeb√§ude ausliegt. Zeitlose Farbstellungen, reliefartige Oberfl√§chen und eine ,,Superqualit√§t" zeichnen die Produkte aus. Die Stoffe seien maschinenwaschbar und b√ľgelfrei, sowie absolut hautvertraglich, weil nur schadstoffgepr√ľftes Material nach √Ėkotex 100 verarbeitet werde. ‚ÄěWir haben eine Boutiquelinie im Programm, mit gedeckten Farben" erl√§utert die Designerin, ,,und eine Kollektion mit eher hellen, leuchtenden Farben‚Äú. Zur Demonstration rollt sie einen tiefroten Stoffballen auf, und die Maschenware legt sich weich und flie√üend √ľber den Verkaufstisch.

Cloqu√©-Stoffe werden gestrickt. Die K√ľnstlerin erz√§hlt begeistert von ihrem ,,fantastischen" Strickmeister, der ihre Entw√ľrfe an Spezialmaschinen verwirklicht. Er ist Herr √ľber 1680 Nadeln und sei ,,ein Genie". Zun√§chst ist freilich Frau Obermeier bei der Entstehung eines neuen Dessins kreativ.

Neuerdings hat sie Ethno-Muster f√ľr sich entdeckt. Leichtf√ľ√üig springen da Gazellen im Raum, oder sie kombiniert Symbole der verschiedenen Religionen und Kulturen zu einem ausdrucksvollen Burd√ľrenmuster. ,,Die Muster m√ľssen Energie haben", sagt sie. Frappierend kommt das beim vornehmen schwarzgrauen Dessin zum Ausdruck, bei dem ,,die Pf√∂tle" von Obermeiers Angorakatze die Vorlage lieferten. Nach den sch√∂pferischen Einf√§llen folgt harte Geduldsarbeit am Computer. Der Entwurf muss in die PC-Sprache √ľbersetzt, also digitalisiert werden. Carmen Obermeier findet diese Arbeit am Bildschirm sogar erholsam.

Nach dem Scannen der Vorlage klickt sie Kästchen auf dem Bildschirm an oder aus. Jedes Kästchen ist eine Masche, die in einer von zwei vorgesehenen Farben oder Garnen gestrickt wird.

Zuletzt muss der digitalisierte Entwurf noch auf Rapportgr√∂√üe gebracht werden, damit das Muster sich in der Breite und in L√§ngsrichtung wiederholen kann, ohne dass √úberg√§nge sichtbar werden. Ein Rechenexempel in Maschen und Reihen. Mit dem Speichern der Paintbrush-Datei auf einer Diskette ist ,,die Patrone" fertig, mit der dann die Strickmaschine best√ľckt wird.

Garnauswahl und Bestimmung der Farben geh√∂ren ebenfalls zum Handwerk der Textilk√ľnstlerin. Sie arbeite hier auch gerne mit Modedesignern zusammen, sagt Obermeier. Im Team k√§men da oft noch tolle Einf√§lle. Sie sei ohnehin st√§ndig dabei, neue Qualit√§ten zu entwickeln und erprobe immer wieder neue Garne.

Die Hauptabnehmer von Obermeiers Kollektionen sitzen in der Schweiz, aber auch aus Deutschland kommen Auftr√§ge von exklusiven Gesch√§ften. Da sie keine Massenware produziert, kann sie flexibel auf Kundenw√ľnsche eingehen. Cloqu√© ist eine Rarit√§t auf dem Markt. Im Wiesental wird sie hergestellt.

info [at] cao-stoffe.de

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